Wie der Lagerkolla sein Höhepunkt erreichte
Der Countdown beginnt
Heute sollte der anstrengendste Teil der ganzen Sommerfahrt kommen. Wir mussten heute schon um kurz vor sechs aufstehen, um die ganzen Zelte zu verstauen. Nur so konnten wir pünktlich um 9:00 Uhr los fahren. Allerdings hat es schon die ganze Nacht durchgeregnet. Es war mal wieder typisch. Auch beim Abbauen wollte der Regen nicht aufhören uns zu verschonen. Es regnete immer weiter, wie aus Eimern. Die Stimmung näherte sich immer weiter dem Tiefpunkt entgegen. Alle waren durchnässt als es endlich Frühstück geben konnte. Das war seit einigen Stunden der einzige Lichtblick, ehe nach dem Frühstück noch die letzten Sachen in die Busse verstaut wurden. Kurz vor neun hieß es dann endlich „aufsitzen“. Das war eine der größten Erlösungen seit langem! Nun nur noch ein paar Stunden im Bus aushaaren und schon sind wir wieder zuhause. Die Fahrt aber dauert auch so seine Zeit. Geschlagene 8,5 Stunden. Die Zeit schien nicht umzugehen, zumal wieder einige Staus überwunden werden mussten. Aber um 17:30 Uhr war es geschafft: Wir waren wieder in Niebüll! Nun noch schnell die Sachen herausgeholt und ab nach Hause. Nur eines blieb uns nicht erspart: Die verdreckten Zelte, die wir heute Morgen nur in die Anhänger geworfen hatten, weil diese zu nass waren, müssen am nächsten Tag noch einmal aufgebaut und getrocknet werden.
Fazit dieser Fahrt:
Der Schönwetterplatz am Rande von Essen hat uns zehn Tage riesen großen Spaß gemacht mit all seinen Höhen und Tiefen. Wir haben viel gesehen und werden diese Zeit wohl nie mehr vergessen. Sogar ein kleiner „JF-Sommerhit“ hatten wir auf der Fahrt schnell gefunden. Es war der Song von Bonaparte mit „Too Much“, der sich durch einen einfachen Text kennzeichnet.
Ein besonderer Dank
gilt natürlich auch all unseren Betreuern dieser Fahrt. Ohne Steve, Andreas, André, Sönke, Leif und last but not least Fridjoff wäre diese Fahrt nie das geworden, was sie schlussendlich geworden ist, nämlich eine echt spitzenmäßige Fahrt. Ein großes Dankeschön noch einmal an alle von Euch! Bedanken möchte ich mich auch bei meiner Co-Autorin Inka, die all diese Texte noch einmal gegengelesen hat.
Auf das noch viele solcher spannenden, lustigen und interessanten Fahrten kommen mögen.
