Einsatznummer 47

Angebranntes Essen auf dem Herd, war der Auslöser für einen Alarm bei der Feuerwehr. Die Wohnung wurde mit einem Lüfter  belüftet. Danach wurde die Wohnung  an den Eigentümer übergeben.  Eine Patientin  im 1.OG,  wurde an den Rettungsdienst übergeben.


Einsatznummer 46

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle  waren alle Personen aus den Fahrzeug befreit. Durch die LF16/12  Besatzung wurde an einem Fahrzeug die Batterie abgeklemmt und auslaufendende Betriesmittel aufgenommen. Zwei kleine Kinder mit Stofftedys betreut.


Wie der Lagerkolla sein Höhepunkt erreichte

Der Countdown beginnt

Heute sollte der anstrengendste Teil der ganzen Sommerfahrt kommen. Wir mussten heute schon um kurz vor sechs aufstehen, um die ganzen Zelte zu verstauen. Nur so konnten wir pünktlich um 9:00 Uhr los fahren. Allerdings hat es schon die ganze Nacht durchgeregnet. Es war mal wieder typisch. Auch beim Abbauen wollte der Regen nicht aufhören uns zu verschonen. Es regnete immer weiter, wie aus Eimern. Die Stimmung näherte sich immer weiter dem Tiefpunkt entgegen. Alle waren durchnässt als es endlich Frühstück geben konnte. Das war seit einigen Stunden der einzige Lichtblick, ehe nach dem Frühstück noch die letzten Sachen in die Busse verstaut wurden. Kurz vor neun hieß es dann endlich „aufsitzen“. Das war eine der größten Erlösungen seit langem! Nun nur noch ein paar Stunden im Bus aushaaren und schon sind wir wieder zuhause. Die Fahrt aber dauert auch so seine Zeit. Geschlagene 8,5 Stunden. Die Zeit schien nicht umzugehen, zumal wieder einige Staus überwunden werden mussten. Aber um 17:30 Uhr war es geschafft: Wir waren wieder in Niebüll! Nun noch schnell die Sachen herausgeholt und ab nach Hause. Nur eines blieb uns nicht erspart: Die verdreckten Zelte, die wir heute Morgen nur in die Anhänger geworfen hatten, weil diese zu nass waren, müssen am nächsten Tag noch einmal aufgebaut und getrocknet werden.

Fazit dieser Fahrt:

Der Schönwetterplatz am Rande von Essen hat uns zehn Tage riesen großen Spaß gemacht mit all seinen Höhen und Tiefen. Wir haben viel gesehen und werden diese Zeit wohl nie mehr vergessen. Sogar ein kleiner „JF-Sommerhit“ hatten wir auf der Fahrt schnell gefunden. Es war der Song von Bonaparte mit „Too Much“, der sich durch einen einfachen Text kennzeichnet.

Ein besonderer Dank

gilt natürlich auch all unseren Betreuern dieser Fahrt. Ohne Steve, Andreas, André, Sönke, Leif und last but not least Fridjoff wäre diese Fahrt nie das geworden, was sie schlussendlich geworden ist, nämlich eine echt spitzenmäßige Fahrt. Ein großes Dankeschön noch einmal an alle von Euch! Bedanken möchte ich mich auch bei meiner Co-Autorin Inka, die all diese Texte noch einmal gegengelesen hat.
Auf das noch viele solcher spannenden, lustigen und interessanten Fahrten kommen mögen.


Die aggressive Navi-Stimme

  • Vom Clownfisch bis hin zum riesigen Hai

 

Heute brach unser letzter Tag hier in Essen an – wie die Zeit vergeht! Voll motiviert stiegen heute Morgen kurz vor neun alle Jugendlichen aus ihrem Bett, damit sie um Punkt neun am Frühstückstisch sitzen konnten. Dementsprechend wurde das Dusch-Problem auf nach dem Frühstück verschoben. Man merkte allen schon sehr an, dass viel Schlaf und Power in den vergangenen Tagen fehlen gegangen ist. Aber das sollte uns nicht daran hindern den letzten Tag hier noch einmal ordentlich durchzuziehen. So fuhren wir nach dem Frühstück sofort los nach Oberhausen. Die Strecke war die gleiche, wie gestern, weswegen wir uns heute auch nicht noch einmal verfahren haben. Vielleicht lag das aber auch an der neuen Navi-Stimme von Martin. Gekonnt und mit einem sehr geduldigen Ton navigierte uns diese entspannt-klingende Stimme durch Essen und bis hin nach Oberhausen. Im „Sealife“ angekommen, wurde von einer Mitarbeiterin erst einmal ein lustiges Gruppenfoto gemacht. Nach einer kurzen Einführung begaben wir uns in die faszinierende Wasserwelt. Dort gab es alle möglichen Arten von Fischen verteilt in tausenden Themenbereichen – vom Clownfischen bis zu den riesigen Haien war dort alles vertreten. Zudem wurden zwischendurch die gefräßigen Piranhas gefüttert.

 

  •  Der Nachmittag

Nach dem Rundgang durch das „Sealife“ konnten die Jugendlichen sich aufteilen. Wer wollte konnte noch einmal in der großen Passage „CentrO“ einkaufen gehen oder aber zurück ins Lager fahren und dort den Nachmittag entspannend ausklingen lassen. Zum Abend gab es wieder einmal ein äußerst leckeres Essen mit Käsespätzle und grober Bratwurst. Danach sollten schon einmal die Reisetaschen alle fertig gemacht werden, damit wir morgen früh alles möglichst schnell einpacken können.

 

  • Die Stadtwette

Schon den ganzen Tag war immer die Rede von der Stadtwette in Niebüll vom NDR. So wurde pünktlich um halb acht das „SH-Magazin“ im Livestream eingeschaltet und die Stadtwette zuhause in Niebüll ganz genau verfolgt. Die Freude war groß, als wir hörten, dass wir die Stadtwette gewonnen haben. Im Verlauf des Abends kam auch der Wehrführer von Essen-Werden vorbei und nahm für uns alle ein Eis mit – lecker. So konnten wir den letzten Abend entspannt ausklingen lassen.


zdravei – als das Navi plötzlich begann bulgarisch zu sprechen

Das Shoppingparadies schlecht hin

Der Morgen gestaltete sich als schwer, denn die beiden Duschen waren völlig überlastet. Alle wollten erst eine halbe Stunde vor dem Frühstück aufstehen und dementsprechend groß war auch der Andrang auf die Duschen. Als sich das Chaos gelegt hatte, gab es Frühstück. Danach fuhren wir auch sofort los in Richtung Oberhausen. Dort wollten wir den „Aqua Park“ besuchen und uns ein Bild von der riesigen Shoppingmeile „CentrO“ machen. Als wir in Oberhausen ankamen, ging es zunächst in die Shoppingmeile, die auch die größte in Europa ist. Es war einfach nur riesig. Es gab sogar eine „Coca-Cola-Oase“, in der man alle möglichen (Schnell-)Restaurants finden konnte. Während unseres Besuches fiel sogar bei einer der beiden Passagenseiten der Strom in allen Geschäften aus, der besonders ärgerlich für Geschäfte, wie den „Apple Store“ gewesen sein musste. Aber nach ein paar Minuten in einer halbseitigen Dunkelheit kam das Licht zurück und alles erstrahlte wieder im alten Glanze. Nach 2,5 Stunden war der Shoppingausflug vorbei und wir fuhren in den „Aqua Park“.

Rasante Rutschen

In diesem gab es zwei Xtube’s. Das sind Rutschen bei denen man mit einem Reifen herunterrutscht. Besonders in einer großen Gruppe sehr lustig. Nach drei Stunden Spiel und Spaß war auch diese Attraktion abgehakt. So fuhren wir wieder nach Hause, was allerdings etwas schwieriger wurde, da das Navi nicht deutsch sprach, sondern irgendeine andere Sprache. Einer der Jugendlichen, Martin, erkannte die Sprache und fungierte von nun an als Dolmetscher. Die Sprache war übrigens bulgarisch.

Am Zeltplatz angekommen wurde das Abendessen gekocht. Es sollte heute Geschnetzeltes geben. Dieses Essen kam sehr, sehr gut an, da es einfach nur fantastisch schmeckte. Das merkte man auch an der darauf folgenden „Mittagstunde“ bei vielen der Jugendlichen und Betreuer. Für den Rest des Abends war wieder Freizeit angesagt.

Die Sprüche der Woche:

  • Sag mal geeeehts noch?!
  • Halt stopp. Ich fühle mich gemobbt. Ich brauche meinen Freiraum.
  • Freunde der Sonne.
  • Lagerkolla, Lagerkolla, Lagerkolla.

Diese Sprüche wurden ständig und überall auf der Sommerfahrt von jedem tausendfach wiederholt, deswegen sind diese auch mal hier erwähnenswert. Man muss dazu sagen, dass es auf die Betonung der jeweiligen Sprüche sehr drauf ankommt.


„Schönes Stadion Schalkeee!“

Schalke wir kommen!

Nach dem alltäglichen Frühstück fuhren wir alle auf nach Gelsenkirchen – bis auf einen. Einer der Betreuer blieb aufgrund des berühmt berüchtigten Lagerkolla(ps) im Lager. Vor der Fahrt stellte sich aber heraus, dass eines der Autos nur noch eine leere Batterie hatte und deshalb auch nicht starten konnte. Deswegen musste erst einmal Starthilfe gegeben werden. Nach einer 15 minütigen Verspätung fuhren wir dann los. So kamen wir am Stadion von den Schalkern leider auch rund 15 Minuten zu spät an. Direkt am Stadion erwartete uns schon Gisela, unsere Stadionführerin. Sie war eindeutig Schalke-Fan, weil sie von Kopf bis Fuß weiß-blau gekleidet war. Mit vollem Elan führte sie uns durch das riesige, faszinierende und modernen Stadion. Auch bewunderten wir den Rasen, der gerade für ein Spiel am Wochenende in die Arena geschoben wurde. Dieser Rasen ist ca. 1,5 Meter hoch und wiegt etwa so viel, wie 2000 Elefanten. Hereingeschoben wird er durch vier hydraulische Pressen. Leider konnten wir diesen sehr interessanten Vorgang nicht ganz verfolgen, da er ca. 3,5 Stunden dauert. Während wir am Stadion waren, riefen einige von unseren Kameraden, die begeisterte Fußballfans sind, lautstark: „Schönes Stadion. Sch*** Verein. Schalkeee!“ Doch darauf reagierte unsere Stadionführerin allerdings nicht. Sie wollte aber auch nicht den Namen der „verbotenen Stadt“, Dortmund, in den Mund nehmen.

Der übliche Wahnsinn

Nach der Rückfahrt wurden mal wieder die Einkäufe erledigt und Mittag gegessen. Der Nachmittag galt der Entspannung. Nur erreichte uns irgendwann die Nachricht, dass der Wetterdienst für heute eine katastrophale Unwetterwarnung herausgegeben hatte. Demnach sollte der Regen noch schlimmer werden, als er an den Vortagen gewesen war. Doch es fiel noch kein einziger Tropfen – bisher! Aber die Nacht ist noch lang.


Tatort: Küche

Nach dem Aufstehen wurde vom Küchendienst und einigen Betreuern das tägliche Frühstück vorbereitet. Doch dabei machten sie eine schreckliche Entdeckung: Die Frühstückssalami wurde aus der Küche, dessen Tür die ganze Zeit offen steht, angefressen. Unser Hausvater erzählte uns im Verlaufe des Tages dann, dass Waschbären wohl schon des Öfteren auf diesem Gelände unterwegs waren. Da bestätigte sich unser Verdacht, dass ein solches Tier unsere Salami angefressen hat. Wollen wir mal schauen, ob er irgendwann mit seinen Freunden zurückkehrt?! Nach diesem Schock gab es endlich Frühstück.

Ein Strauß kommt selten allein

Als das Frühstück verzehrt war, fuhren wir los zum Rutherhof auf welchem sich die Straußenfarm befand. Als wir dort ankamen, begrüßte uns ein netter Mann, der uns seine Straußenfarm vorstellte. Er startete beim übergroßen Straußenei und endete bei der Schlachtung. Seine Führung war durchaus interessant.

Nach der Führung liefen wir zum gegenüberliegenden Swin-Golf und wurden dort ebenfalls von dem Straußenfarmer eingeführt. Unterschiede zwischen dem normalen Golf und dem Swin-Golf waren lediglich der weichere Ball und der Schläger mit drei verschiedenen Seiten. In Fünfergruppen marschierten wir durch die gigantische Anlage, die aus insgesamt 18 Bahnen bestand, welche zwischen 85 und 270 Meter Weite variierte. Um halb zwei haben wir dann eine kleine Essenspause eingelegt. Wer wollte, konnte sich sogar Straußenfleisch im dortigen Restaurant bestellen. Alle, die diesen Versuch eingegangen sind, waren positiv überrascht von diesem Fleisch. Es soll wohl sehr gut geschmeckt haben. Nach dieser Stärkung ging es dann weiter mit dem Swin-Golf – aber nicht lange. Nach fünf Minuten fing es plötzlich an zu regnen und es wurde immer stärker. Erst haben wir einfach weitergespielt, aber dann wurde es einfach zu stark und wir liefen zügig zu den Bussen zurück.

Die Sintflut

Auf der Rücktour erledigten wir auch gleich alle Einkäufe. Eben das übliche bei den Jugendlichen – die Naschvorräte wurden aufgefüllt. Zeitgleich wollte und wollte der Regen nicht Frieden geben. Es wurde sondern im Gegenteil immer stärker. Am Zeltplatz angekommen, flossen zwei mittelgroße Flüsse an beiden Straßenseiten den Berg hinunter. Auch schon in der ganzen Stadt waren die Straßen mit einigen Zentimetern Wasser bedeckt. Unsere ganze Aufmerksamkeit galt aber unseren Zelten. Sofort wurden diese wasserfest gemacht, d.h. der Fußboden wurde an den Seiten hochgeklappt. Allerdings war ein Zelt nicht mehr zu retten, weil der gesamte Fußboden dieses Zeltes schon überschwemmt wurde. Das alles schien allerdings noch nicht genug, denn zu aller Freude fiel auch noch der Strom aus. Das bedeutete kein Licht mehr und auch keine Möglichkeit die Handys bzw. Laptops aufzuladen. Letzeres war für die Jugendlichen eindeutig schlimmer, denn die Akkus von Handys und Laptops neigen sich immer irgendwann dem Ende entgegen. Das bedeutet wiederum kein “Facebook“ oder dergleichen mehr. Gibt es etwas Schlimmeres?! Nach diesem gigantischen Schock gab es endlich Abendbrot, um die Laune wieder anzuheben. Fazit des Tages: Campen ist bei Regen echt eine super Sache!


Im Rausche der Geschwindigkeit

Nach dem täglichen Frühstück ging es los! Nachdem wir unsere Lunchpakete eingepackt hatten und uns in die Busse setzten, fuhren wir in Richtung Brühl. Nach der einstündigen Fahrt sichteten wir auch schon den riesigen Freizeitpark und die Freude bei den Jugendlichen stieg und stieg. Im „Phantasialand“ gibt es sehr viele Themenbereiche, wie „China Town“, „Berlin“, „Mystery“, „Fantasy“, „Deep in Africa“, „Mexico“. Unter jedem Thema verbargen sich unzählige Attraktionen.

Bis auf die Knochen nass… 

Die erste Attraktion besuchten wir alle noch zusammen, denn wir stellten uns beim „River Quest“ an. Dahinter verbarg sich eine Wildwasserbahn der ganz besondern Art. Auf den Schildern stand schon, dass man dabei sehr nass werden wird. Das „Phantasialand“ beschrieb diese wie folgt: „Sie folgen dem Sog der Tiefe und stürzen in dieser einmaligen Wasserattraktion durch Strudel und Kurven schäumend in den Abgrund.“ Diese nett klingende Beschreibung, wie wir im Nachhinein feststellen mussten, wollten wir zunächst erst nicht wahr haben. Wir dachten, dass die sowieso nur alles dramatisieren. Aber als wir dann in einem runden Boot zu neunt saßen und mit einem Fahrstuhl 15 Meter in die Höhe fuhren und den Abgrund dahinter sahen, wo es herunter zum Strudel ging, wurde uns ganz anders. Als wir den ersten Abgrund überwunden haben, waren wir alle schon total nass, weil das Wasser gefühlt ungehindert ins Boot kommen konnte. Danach kamen noch zwei weitere Abgründe, die wir herunter rasten. Am Ende waren alle bis auf die Knochen durchnässt. Wir stellten fest, dass die Beschreibung keineswegs diese Attraktion dramatisierte. Kurze Zeit später liefen die verschiedenen Gruppen in unterschiedliche Richtungen zu den anderen Attraktionen. Als der Nachmittag vorüber war, trafen wir uns alle wieder und liefen zufrieden zu den Bussen zurück. Dieser Ausflug war rundum gelungen.

Zum Abendbrot fuhren wir bei „Subway“ vor und stärkten uns dort, ehe am Zeltplatz wieder die alltägliche Freizeit begann.